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Die Sopranistin Arabelle Rozinek absolvierte zunächst eine dreijährige Ausbildung zur Tanzpädagogin bei Ursula Kasics in Zürich und schloss mit dem SBTG-Diplom ab. Danach studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Bern Gesang, wo sie bei Frau Ingrid Frauchiger mit dem Lehr- und Konzertdiplom abschloss. An der Musikakademie Basel rundete sie ihre Studien mit dem Diplom als Opernsängerin ab.
Weitere Studien führten sie nach Frankreich zu Madame Evelyne Brunner und zu Romeo Alavi Kia, Wien. Sie belegte Meisterkurse bei Edith Mathis, Ernst Häfliger, Richard Miller und einen Lied-Interpretationskurs bei Marianne Kohler und Gérard Wyss. Auch ist sie Preisträgerin des Belcanto-Wettbewerbes in Zürich.
Eine rege Konzerttätigkeit mit Liederabenden und Kirchenkonzerten führte sie ins In- und Ausland. Anlässlich der EXPO 2002 war Arabelle Rozinek auf der Konzertbühne in Biel mit der Toggenburger Passion von Peter Roth zu hören.
Während vier Jahren sang sie am Stadttheater in Bern und wurde sowohl in der Oper als auch im Schauspiel eingesetzt.
Seit 2001 ist Arabelle Rozinek Mitglied des Ensembles .„Edelvoice“
Heute ist die vielseitige Arabelle Rozinek als freie Künstlerin tätig und konnte sich sowohl als Konzertsängerin wie auch in der Oper, Operette und im Musical einen Namen machen.
Barbara Stucky ist in Thal(SG) aufgewachsen. Nach ihrer Ausbildung am Lehrerseminar Rorschach arbeitete sie als Lehrerin für Musikalischen Grundkurs und Violine, sowie als Primarlehrerin. Es folgten Weiterbildung und Tätigkeit in Erwachsenenbildung und Moderation.
1999 schloss sie ihr Gesangsstudium SMPV mit dem Lehrdiplom ab. Sie besuchte verschiedene Meisterkurse u.a. bei Kurt Widmer, Margreet Honig, Udo Reinemann und Bodil Gümoes.
Barbara Stuckys Repertoire ist breit gefächert: von der Kirchenliteratur über das Liedfach bis zur Oper, von Barock bis zu zeitgenössischen Werken. So sind auch ihre Engagements vielfältig. Sie singt an privaten Anlässen ebenso wie in grossen Orchesterkonzerten.
Nebst ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet Barbara Stucky Stimmbildung für PrivatschülerInnen und an Kursen.
Zur Zeit Weiterbildung zum MAS Performance an der ZHdK bei Lina Maria Akerlund (Sologesang), Stephan Klarer (Chorleitung) und Marc Kisoczy (Orchesterleitung). Wichtige künstlerische Impulse durch Hans Adolfsen, Daniel Fueter, Bodil Gümoes, Tove Lonskov, Marie Lalander, Jill Feldman.
Der freischaffende Tenor Tino Brütsch bestreitet eine reiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland, überwiegend in den Bereichen Oratorium, Lied und Kammermusik.
Dank seiner wandlungsfähigen Stimme reicht sein Repertoire von Werken der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik. In den letzten Jahren führte er die Marienvespern Monteverdis, Bachs Passionen, Magnificat, Weihnachtsoratorium und diverse Kantaten, Händels Messiah, das Mozart-Requiem, alle Oratorien von Mendelssohn, Bruckners Messe in f-moll, das Requiem von Dvorak, das In Terra Pax, Golgatha und Le vin herbé von Frank Martin, Rossinis Petite Messe Solennelle, den Erwin aus Erwin & Elmire von Schoeck, Lieder eines fahrenden Gesellen von Mahler, aus der Jüdischen Volkspoesie von Schostakovich, St. Nicolas von Britten und die Johannespassion von Pärt auf. Er trat unter anderem an den Festivals in Gent, Ravenna, Utrecht, Regensburg und den Zürcher Festspielen auf.
Neben der solistischen Tätigkeit pflegt er auch das Musizieren im Ensemble. Er konzertierte in den letzten Jahren regelmässig mit der Berliner Lautten-Compagney, der Capella Angelica Dresden, dem Marini Consort Innsbruck, dem Zürcher Schubert Quartett dem Ensemble Corund und ist Mitglied des renommierten, auf zeitgenössische Musik spezialisierten Glassfarm Ensemble New York.
Tino Brütsch erscheint solistisch und im Ensemble auf gut einem Dutzend CD's, unter anderem mit Schoecks Singspiel „Erwin und Elmire“ mit dem Zürcher Kammerorchester unter H. Griffiths, Werken von Michael Haydn mit den Zürcher Sängerknaben, Mörike-Liedern begleitet von Yvonne Troxler, Werken mit Gitarre von Frank Martin, Liedern vom Volksliedsammler F. Huber mit dem Gitarristen Ch. Jäggin und den Responsorien von T.L. de Vittoria mit dem ensemble Corund unter S. Smith.
Nach fünf Studienjahren in Psychologie und Musikwissenschaft an der Univerität Bern wechselte Tino Brütsch für das Sologesangsstudium an die Hochschule für Musik und Theater (HMT), der heutigen Hochschule der Künste, in Zürich. Er schloss dieses 1999 mit dem Lehrdiplom bei Kurt Huber und 2002 mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung in der Klasse von Christoph Prégardien ab.
Tino Brütsch lebt in Laufenburg, Schweiz.
Marcus Niedermeyr studierte Gesang bei Herrmann Christian Polster und Hans-Joachim Beyer in Leipzig. In der Folge erhielt er ein Graduiertenstipendium des DAAD, um seine Ausbildung bei Kurt Widmer in Basel fortzusetzen, wo er sein Solistendiplom mit Auszeichnung erwarb. Seine Vorliebe für den Liedgesang führte ihn zu Norman Shetler nach Wien, zu Peter Schreier, Dalton Baldwin, Gérard Wyss und Dietrich Fischer-Dieskau. An der Schola Cantorum Basiliensis studierte Marcus Niedermeyr bei René Jacobs historische Aufführungspraxis und besuchte Kurse für Barockgesang bei Barbara Schlick.Anne Hinrichsen erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren. Sie studierte bei Mathias Weber in Hamburg, bei Jacques Ammon und bei Prof. Konstanze Eickhorst an der Musikhochschule Lübeck und bei Prof. Gilead Mishory in Freiburg.
Neben Konzerttätigkeit und Einladungen zu Festivals in weiten Teilen Europas wirkte Marcus Niedermeyr bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen mit. 1998 war er Preisträger des Internationalen Bach-Wettbewerbs in Leipzig und konzertierte unter Helmuth Rilling, Peter Schreier, Michel Corboz, Andrew Parrott, Richard Egarr, Ton Koopman und Jordi Savall, mit dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor Leipzig, dem Kreuzchor Dresden und der Dresdner Philharmonie, dem Münchener Bach-Chor, dem Schönberg-Ensemble Amsterdam und dem Carmina Quartett Zürich, Cantus Cölln mit Konrad Junghänel, La petite Bande unter Sigiswald Kuijken, De Nederlandse Bachvereniging und Jos van Veldhoven, Il Fondamento unter Paul Dombrecht und dem Neuen Orchester Köln mit Christoph Spering.
Als Liedsänger verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Norman Shetler, Gérard Wyss, Georges Starobinski und Hendrik Bräunlich.
Auf der Bühne sang er den „Simone“ in Mozarts „La finta semplice“, "Sprecher" in Mozarts "Zauberflöte", „Dandini“ in Rossinis „Cenerentola“, "Dr. Falke" in J.Strauss` "Fledermaus", Telemanns „Don Quichotte“ in einer Produktion der Oper Leipzig sowie in Monteverdis „Il ritorno d`Ulisse in Patria“ und Telemanns „Der geduldige Sokrates“ unter Jean-Claude Malgoire. Die Junge Oper der Staatsoper Stuttgart verpflichtete Marcus Niedermeyr als „Mercury“ in „Cupid and Death“ von Gibbons und Locke und als „Don Quichotte“ in Manuel de Fallas „El retablo de Maese Pedro“, mit der "Pocket Opera" Zürich unter Howard Griffiths war er als "Pish Tush" in Gilbert and Sullivans "Mikado" zu hören.
Das Orchester Collegium Cantorum wurde 1994 von Thomas Ineichen gegründet. Bestehend aus Berufsmusikern vorwiegend
aus der Region Zürich, war es anfangs als ein reines Begleitorchester der Kantorei Zürcher Oberland gedacht. Mit
den Jahren wuchs das Betätigungsfeld des Orchesters, wurde es immer mehr ausgeweitet.
Seit seiner Gründung hat das Orchester weit über 100 Konzerte gegeben. Die Spielzeiten des Orchesters wurden durch
immer mehr Anfragen entsprechend länger.
Das Repertoire des Orchester Collegium Cantorum umfasst inzwischen weit über einhundert Werke, darunter so bedeutende Werke wie „Schöpfung“ oder die „Jahreszeiten“ von Joseph Haydn, die „Matthäuspassion“ und das „Weihnachtsoratorium“ von J.S.Bach. Daneben kamen u.a. das „Requiem“ von W.A.Mozart, der Psalmus hungaricus“ von Zoltan Kodaly oder auch das Oratorium „The Light of Life“ sowie „Elias“ von Felix Mendelssohn zur Aufführung. Unsere Repertoireliste zeigt Ihnen ausführlich die bereits aufgeführten Werke.
Eine intensive und sehr erfolgreiche und freundschaftliche Zusammenarbeit mit vielen Chören prägt die letzten dreizehn
Jahre. Hier seien einige der Chöre erwähnt:
Kantorei Zürcher Oberland, Kammerchor Zürcher Oberland, Kantatenchor Uster, Kammerchor Uster, Kantorei St.Peter Zürich,,
Kirchenchöre Hombrechtikon, Kirchenchor Stäfa, Stephans-Chor Männedorf-Uerikon, Kantorei Rapperswil, Singkreis Wetzikon,
Zürcher Sängerknaben u.v.a.
Einer seiner ungewöhnlichsten Auftritte und eines der ungewöhnlichsten Werke, die das Orchester Collegium Cantorum bisher
aufführte, war im Jahr 2004 die „Symphonie en Re“ des französischen Malers Yves Klein. Eine Symphonie bestehend aus einem
einzigen Ton!
Anlässlich der Vernissage einer der grössten Galerien aus Deutschland in St. Moritz wurde das Orchester Collegium Cantorum
für diese Aufführung engagiert. Der Erfolg gab dem Orchester Recht, weiter an seiner Vielfältigkeit, an ungewöhnlichen
Programmen und Projekten zu arbeiten, sich keine Grenzen zu setzen. Freuen Sie sich hier schon einmal auf das Neujahrskonzert
des Collegium Cantorum Wetzikon!
Das Jahr 2004 war für das Orchester allgemein ein besonderes Jahr. Es konnte erfolgreich sein 10jähriges Bestehen feiern.
Aus diesem Grunde machte das Orchester sich ein eigenes Geschenk. Zunächst als einmaliges Ereignis gedacht, gab das
Orchester Collegium Cantorum im Januar 2005 sein erstes Neujahrskonzert, was auch zugleich das erste klassische
Neujahrskonzert der Gemeinde Wetzikon wurde. Als reines Orchesterkonzert konzipiert, trat das Orchester mit Isaak Duarte
als Solisten an der Oboe auf. Aufgrund des grossen Erfolges wurde darauf die Konzertreihe „Neujahrskonzert Wetzikon“
gegründet. Im Januar 2006 wurde das Konzert für zwei Klaviere von W.A.Mozart sowie der „Karneval der Tiere“ von
C.Saint-Saëns mit den Solistinnen Alena Cherny und Sofia Bachmann in drei sehr erfolgreichen Konzerten aufgeführt.
Und im Neujahrskonzert 2007 trat das Orchester mit dem Hornisten Tomas Gallart, Solohornist der Oper Zürich, mit
Mozarts erstem und vierten Hornkonzert auf.
Und an den Neujahrskonzerten 2008 kam es zur Begegnung "Klassik meets Volksmusik". Das Orchester Collegium Cantorum
trat mit der schweizweit bekannten jungen Jodlerin und Sopranistin Nadja Räss bei drei Konzerten auf. Neben dem
"Hirt auf dem Felsen" in einer Bearbeitung für Klarinette, Sopran und Streicher wurden erstmals drei Werke für
Jodel und Streicher aufgeführt. Der überragend grosse Erfolg lässt für weitere Projekte hoffen!
Oberstes Ziel des Orchester Collegium Cantorum ist es, Chören ein hochmotiviertes, professionelles Orchester an die Seite zu stellen, das auch, wenn gewünscht, die gesamte Planung mit den Chorleitern bespricht.